Braucht man FRIENDICA?

Ein dezentral und unabhängig verwaltetes Netzwerk ist allen monopolistischen Alternativen vorzuziehen.
Das folgende, theoretische Szenario zeigt warum:

Die global vernetzte Kommunikationsplattform "visagevolume" hatte - gelenkt von rein kommerziellen Interessen - irgendein Gerücht unter ihre 1 Milliarde Mitglieder gestreut. Innerhalb einer Nanosekunde wurde daraufhin irgendwo auf der Welt einen Staatsstreich angezettelt. Die angegriffene Regierung hatte überhaupt keine Zeit, darauf zu reagieren ...

Gruselig! - aber es muß ja auch nicht gleich ein Staatssteich sein:

Denkbar wäre auch die Diskreditierung einflussreicher Persönlichenkeiten, Boykotte aller Art oder auch gezielte Konsum-Verweigerung bestimmter Produkte (oder genau das Gegenteil davon), ausgelöst duch bewusste Fehlinformation der Gesellschaft, wiederum ursächlich ausgelöst durch geschickte Infiltierung über die sozialen Netzwerke.

Wegen der zunehmenden Kritiklosigkeit der jüngeren Generation gegenüber den "neuen Medien" ist alles dies nicht nur denkbar, sondern wahrscheinlich sogar schon x-mal passiert! Spätestens nach dem angeblichen "Skandal" um Ex-Bundespräsident Christian Wulff muß sich jeder verantwortungsbewußte Mensch fragen, ob er in unserer, angeblich so offenen Informations-Gesellschaft, überhaupt noch korrekt informiert ist.

Fazit:

Jede Art von Monopolismus muß strikt abgelehnt werden und wir müssen zur Vielfältigkeit der Informationsbeschaffung und -Verteilung zurückkehren. In diesem Sinne ist der Betrieb von dezentral veralteten Netzwerken ein Schritt in die richtige Richtung. Mein aktiver Beitrag zu dieser Ideologie ist Bereitstellung von "FRIENDICA" auf meinem Server. Mehr, als auf weitere Verbreitung hoffen, kann ich leider nicht tun: Es hängt nur von DIR (also dem zukünftigen Mitglied bei FRIENDICA) ab, von sonst niemandem ...

Dresden, im Herbst 2013:
E.J.Minhorst  

 

 

 
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